Berlin : Das schwarze Cabrio hat eine neue Besitzerin

Andreas Oswald

Zwei Wochen lang haben die Berliner jeden Tag gerätselt. Single-Memory, das große Sommerspiel des Tagesspiegels, stellte die Mitspieler vor schwere und leichtere Herausforderungen. Es war auch eine Herausforderung an den Verlag. Eine Woche lang hat es gedauert, in einem aufwendigen Verfahren mit dem Computer am Ende die Gewinner zu ermitteln.

Mehr als 4000 Mitspieler haben sich am Single-Memory beteiligt und eine oder mehrere der insgesamt 14 Aufgaben gelöst. Über 28 000 Antworten wurden übermittelt, teils mit Postkarte, teils per Email, Anruf oder Fax.

Die starke Beteiligung an dem Spiel, das der Tagesspiegel zum ersten Mal veranstaltete, führte dazu, dass sieben Studenten zusätzlich eingestellt wurden, um den Berg von Zuschriften zu bewältigen. Alle Daten wurden in den Computer eingegeben und alle Antworten in einem komplizierten Verfahren so getrennt, dass jede richtige Lösung ein Los darstellte und weiter der dazugehörigen Adresse zugeordnet blieb. Das wurde gewährleistet, weil jede Antwort eine Nummer bekam. Gezogen wurden schließlich Ziffern, die, zu fünfstelligen Nummern zusammengefügt, der Reihe nach die Gewinner ergaben. Da jede Antwort ein Los darstellte, hatten Mitspieler mit mehreren richtigen Antworten - bildlich gesehen - entsprechend mehr Lose in der Gewinntrommel und damit höhere Chancen auf einen der Preise.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Sommerspiels sind nun ausgelost. Den Hauptpreis, das schwarze Golf-Cabrio, hat die Tagesspiegel-Leserin Maria Funken gewonnen. Der Wagen wird der Schönebergerin heute im Autohaus Eduard Winter in Halensee übergeben. Einen Partygutschein von Getränke Hoffmann im Wert von je 250 Mark erhalten

Heinz Jäger, Marlies Moses, Frank Chen, Heinz Böhse, Barbara und Ulrich Feissel, Ursula Trester, Martin Schuhmann, Annemarie Preibisch, Claudia Kavermann, Harald Wolf, Malte Noss, U. Hafermann, Birgit und Belse Eilers, Monika Braxmeier, Doris Berninger, Götz Nawroth, Renée Gundelach, Eva-Maria Pawlik, Gisela Wahl, Meier, Peter Plaschke, Anne Neh, Arne Lingott, Claudia Rose und Lutz Herker.

Die Single-Serie fand große Resonanz. Radiosender stiegen auf das Thema ein, Unternehmen schlugen Kooperationen vor, weil das Thema sie interessierte.

Viele Leser äußerten sich während der Sommerserie zu den Themen und zum Schwierigkeitsgrad der Fragen. Viele waren begeistert, einige hatten Bedenken gegen den einen oder anderen Beitrag. Zu Beginn des Spiels empfanden einige Leser die Aufgaben als zu schwierig, andere fanden gerade das interessant. Die Aufgaben wurden im Lauf des Spiels einfacher. Einige Mitspieler riefen an und sagten, sie hätten doch lieber schwierige und knifflige Aufgaben, bei denen sie viel unternehmen müssten und erst nach großen Anstrengungen erfolgreich sein könnten. Einige hätten zu Beginn lieber etwas einfachere Fragen gehabt.

Eine junge Leserin, nach eigenem Bekunden Single, rief an und setzte ihren ganzen Charme ein, um in einem raffinierten Gespräch einen Redakteur dazu zu verleiten, eine der schwierigen Antworten zu verraten. Es wäre ihr beinahe gelungen. Die Lösungen

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