• Das süße Leben kosten Festival „Dolce Vita“ stellt die italienische Lebensart vor

Berlin : Das süße Leben kosten Festival „Dolce Vita“ stellt die italienische Lebensart vor

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Unter dem Motto „Dolce Vita“ steht das Festival italienischer Kultur und Lebensart. „Vom 19. Juni bis 6. Juli werden wir Mythos und Alltag dieses Lebensstiles abklopfen“, sagt Ugo Perone, Direktor der Kulturabteilung der italienischen Botschaft. 40 Filme, Theateraufführungen oder Ausstellungen werden das „süße Lebens“ beleuchten und hinterfragen. „Dolce Vita ist das italienische Lebensgefühl der 60er Jahre“, sagt Perone.

So beginnt das Festival mit dem gleichnamigen Film von Federico Fellini auf der Museumsinsel (19. Juni). Zur Eröffnung werde auch die Hauptdarstellerin Anita Ekberg anwesend sein. In der Reihe „Rom und der Mythos von La Dolce Vita“ sind Filme zu sehen, die auch das heutige Italien abbilden, wie „Der talentierte Mr. Ripley“ (22. Juni).

Weil „das süße Leben“ unweigerlich mit der Vespa verbunden ist, widmet sich eine gleichnamige Video und Musik-Performance dem legendären Motorroller (24. Juni). Italienische Abendgarderobe von 1950 bis 1980 zeigt die Ausstellung „Hollywood am Tiber“ in der Kulturabteilung der italienischen Botschaft (1. bis 13. Juli).

Aus dem gleichen Jahr wie Fellinis Kult-Film stammt das Theaterstück „Samstag, Sonntag, Montag“ von Eduardo De Filippo (21. Juni). Aber auch schon der Dichter Boccaccio kannte vor 700 Jahren den Begriff Dolce Vita, wie Perone unterstreicht. Deshalb stehen auch klassische italienische Autoren wie Dante, Petrarca und eben Boccaccio im Mittelpunkt der szenischen Lesung „Vom Himmel zur Erde“ im Tacheles (27.Juni) mit der Schauspielerin Sophie Rois.

Das Festival solle seine Besucher italienischen Genuss umfassend nahe bringen, betont Perone. So führen während des Festivals zahlreiche italienische Restaurants ein Gericht „Dolce Vita“ auf der Karte. ddp

Mehr zum Thema im Internet unter www.ladolcevita-berlin.de

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