DAS TABELLEN-ERGEBNIS : DAS TABELLEN-ERGEBNIS

Fallzahl

In den Jahren 2005 bis 2007 wurden von 35 am Klinikvergleich teilnehmenden Krankenhäusern rund 5740 Oberschenkelbrüche bei AOK-Patienten operiert. Die meisten Frakturen wurden in den Vivantes-Kliniken Neukölln und im Friedrichshain versorgt, gefolgt von den DRK-Kliniken Berlin Köpenick.

Langfrist-Qualität

Oberschenkelfrakturen sind medizinische Notfälle. Es handelt sich also nicht um planbare Eingriffe. Meist werden die Betroffenen von Rettungswagen in die nächstgelegene, für einen derartigen Eingriff geeignete Klinik gebracht. Fünf Krankenhäuser erreichten jeweils bei allen vier der dargestellten Qualitätsindikatoren, für die Daten bis zu einem Jahr nach der Operation erfasst werden, ein statistisch belastbares, überdurchschnittlich gutes Ergebnis: Charité-Virchow-Klinikum sowie die Vivantes-Kliniken Humboldt-Klinikum, Am Urban, im Friedrichshain und Neukölln.

Ärzteempfehlungen

383 niedergelassene Ärzte Berlins haben im vergangenen Herbst an der Umfrage zu empfehlenswerten Kliniken für die Behandlung eines Oberschenkelbruchs teilgenommen. Die Mediziner nannten am häufigsten das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, das Unfallkrankenhaus Berlin und das Helios-Klinikum Emil von Behring. ml, I.B

Kommentare der Krankenhäuser

Gemeinschaftskrankenhaus

Havelhöhe

Sterblichkeit binnen 90 Tagen

„Bei mehreren geriatrischen Einrichtungen in der Umgebung des Krankenhauses sind ein großer Anteil der uns zugewiesenen Patienten mit proximaler Femurfraktur hochbetagt und zum Teil multimorbide, woraus sich eine doch höhere Sterblichkeitsrate innerhalb 90 Tagen erklärt.“

Dominikus-Krankenhaus

Anzahl der AOK-Patienten

„Insgesamt versorgte das Dominikus-Krankenhaus im einbezogenen Zeitraum 192 Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch, 89 Patienten waren AOK-versichert.“

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