DAS TABELLEN-ERGEBNIS : DAS TABELLEN-ERGEBNIS

Fallzahl

In den Jahren 2005 bis 2007 wurden

von 30 am Klinikvergleich teilnehmenden Berliner Krankenhäusern rund 3670 künstliche Kniegelenke bei AOK-Patienten eingesetzt. Die meisten Eingriffe wurden im Ev. Waldkrankenhaus Spandau, im Vivantes Klinikum am Friedrichshain und in der Park-Klinik Weißensee durchgeführt.

Exklusiv: Langfrist-Qualität

Erstmalig stellt der Klinikführer Berlin in Kooperation mit der AOK Berlin-Brandenburg Ergebnisse zur langfristigen Behandlungsqualität bei orthopädischen Operationen dar. Denn viele der Komplikationen oder auch Probleme im Gebrauch einer Prothese treten erst dann auf, wenn der Patient längst das Krankenhaus wieder verlassen hat. Die vier in der Tabelle genannten Vergleichsindikatoren berücksichtigen Qualitätsdaten, die bis zu einem Jahr nach dem Eingriff erfasst werden – und zwar auch dann, wenn der Patient wegen der Probleme ein anderes deutsches Krankenhaus zur Behandlung aufgesucht hat. Dazu wurden die anonymisierten Patientendaten der AOK Berlin-Brandenburg ausgewertet. Für die Berliner Krankenhäuser stehen diese Qualitätsergebnisse derzeit exklusiv nur im Klinikführer Berlin zur Verfügung.

Qualitätsergebnisse

Drei Einrichtungen haben bei jeweils zwei Indikatoren statistisch belastbar ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erreicht (erkennbar am grünen Punkt): das Bundeswehrkrankenhaus, das Dominikus-Krankenhaus und die Havelklinik (eine Belegklinik).

Ärzteempfehlungen

374 niedergelassene Ärzte Berlins haben im vergangenen Herbst an der Umfrage zu empfehlenswerten Kliniken für

künstliche Kniegelenke teilgenommen. Die Mediziner nannten mit 14,2 Prozent am häufigsten das Ev. Waldkrankenhaus Spandau, gefolgt mit 6,6 Prozent vom Bundeswehrkrankenhaus und mit 6,2 Prozent vom Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum. I.B.,ml

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