Berlin : Das war das Wochenende: Das Wichtigste der letzten Tage

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Es soll Leute geben, die sind schon durch ein einziges Adventslichtlein so geblendet, dass sie nicht mal mehr Zeitung lesen können. Für sie und all jene, die sich am Wochenende nicht von den Glühweinständen losreißen konnten, hier noch einmal das Wichtigste der letzten Tage in aller Kürze.

Bimmel, bimmel

Die gute Nachricht: Die Weihnachtsrevue "Jingle Bells" im Friedrichstadtpalast kommt beim Publikum prima an. Die schlechte: Es gibt kaum noch Karten.

Weihnachtsmann vor Gericht

Nicht überall, wo Nächstenliebe drauf steht, ist auch Nächstenliebe drin. Zu diesem Schluss kam das Oberverwaltungsgericht, das darüber zu befinden hatte, ob die überwiegend kommerzielle "Dritte Berliner Weihnachtsparade" als Demonstration zu werten sei. Die Richter waren nicht dieser Meinung, die Parade ziele vor allem auf Kassengeklingel.

Sittenbild mit Dame

Die Wilmersdorfer Bordellchefin Felicitas Weigmann geht keinem grundsätzlich sittenwidrigen Gewerbe nach. Das wurde ihr vom Verwaltungsgericht bestätigt. Die Wertvorstellungen in der Gesellschaft hätten sich geändert, ein Etablissement, in dem Huren und Freier zwecks späterer Vereinigung Kontakt aufnähmen, sei nicht mehr ohne weiteres verpönt. Unterlegen ist in dem Prozess das Bezirksamt, das Weigmanns "Café Pssst!" schließen wollte.

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