Berlin : Das war das Wochenende: Neuer Vorsitzender des Berliner Zentralrats der Juden und mehr

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Eigentlich gibt es an diesem Wochenende keine Entschuldigung dafür, die Zeitung nicht gelesen zu haben. Das Frühlingswetter machte hinter gräulichen Wolken Pause - und die Berliner es sich statt im Freibad unter der Bettdecke oder auf dem Sofa gemütlich. Trotzdem: Für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen, hier die Nachrichtenlage des Wochenendes im Zeitraffer.

Der Verlierer

Andreas Nachama geht: Die Jüdische Gemeinde hat seit Donnerstag Abend einen neuen Vorsitzenden. Kritiker hatten dem Mann an der Spitze der 12 000 Mitglieder zählenden Gemeinde vorgeworfen, sie nicht entschlossen genug geführt zu haben.

Der Gewinner

Alexander Brenner kommt: Der neue Vorsitzende war am Wochenende ein gefragter Mann. Er will dabei helfen, "die Gräben zwischen den Fraktionen zu überwinden".

Der Ungeliebte

Klaus Landowsky wird die Berliner CDU-Fraktion nicht mehr lange als Vorsitzender führen. Am Freitag kündigte er erstmals selbst seinen Rücktritt an.

Die Geliebte

Eines ist klar: Mit ihrem ersten Atemzug gehörte die Elefantenkuh, die Freitag Morgen im Tierpark Friedrichsfelde geboren wurde, zu den Lieblingen der Berliner. Die zweite gute Nachricht: Die Elefanten-Mutter nahm das 75-Kilo-Baby an.

Die Reumütige

Das war zu viel, fanden die einen. Das war wieder ein PR-trächtiger Schachzug, meinten die anderen. Wie auch immer: Botschafter-Gattin Shawne Borer-Fielding hat sich, die Schweiz und das Magazin "Max" mit einer Fotoserie - Shawne als Cowgirl mit Colt oder als Diva in Abendrobe - mal wieder ins Gespräch gebracht.

Die Unbeugsame

Sie ist kühl, hart und ständig angeschlagen: Die Freiheitsglocke. Jetzt hängt die dereinst den West-Berlinern von den Amerikanern vermachte, symbolträchtige Glocke restauriert wieder am Schöneberger Rathausturm - und wacht wieder über all das, was in dieser Stadt geschieht.

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