Berlin : Das war das Wochenende: Zusammenfassung der Ereignisse

Holocaust-Gedenken

Anlässlich des Jahrestages der Auschwitz-Befreiung versammelten sich am Sonnabendnachmittag rund 3000 Menschen am Ort des geplanten Mahnmals in Mitte. Unter anderen kamen auch Rita Süssmuth und Wolfgang Thierse. Viele Teilnehmer hielten Kerzen. Rund um diese zentrale Feier fanden aber noch andere Aktionen statt. Unter dem Motto "Wehret den Zuständen" richteten sie sich auch gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus.

High-Tech unter der Quadriga

Das Brandenburger Tor hat eine Auffrischung nötig, deshalb soll der Langhanssche Bau bis Ende des Jahres saniert werden. Bei einem Besuch unter der Pink-Panther-bedruckten Plane zeigte sich eine erstaunliche, hochtechnologische Baustelle. Aus 4000 Quadratmetern Aluplatten und kilometerlangen Rohren wurde ein riesiges Gerüst errichtet. Lastenaufzüge, Lager und Bürocontainer hängen mittendrin.

Unschuldig abgeschleppt

Auto abgeschleppt während des Urlaubs? Obwohl es vorschriftsmäßig geparkt war? Das kostet, denn das Berliner Verwaltungsgericht hat eine neue Rechtslage geschaffen. Wenn Bauunternehmen oder Speditionen die Umsetzung des Wagens beantragen, weil sie in diesem Straßenabschnitt zu tun haben, muss der Halter des Fahrzeugs die Abschleppgebühren zahlen. "Auch Urlauber sind Verkehrsteilnehmer", entschied das Gericht. Bisher kamen Autofahrer ungeschoren davon, wenn ihr Wagen schon parkte, bevor eine Firma mindestens drei Tage vorher die Halteverbotsschilder aufstellte. Ab jetzt müssen die Urlauber Freunde damit beauftragen, mindestens alle drei Tage nach dem geparkten Wagen zu sehen.

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