Berlin : Das war das Wochenende

Wer gestern, beispielsweise, als Charlottenburg-Wilmersdorfer, einen Spaziergang in Treptow-Köpenick machte, demonstrierte funktionierende Einheit, unabhängig von aller Wortungetümen der Bezirksfusion. Vieles wurde in den vergangenen Tagen darüber und über vieles Andere geschrieben. Wir bringen Wichtiges vom letzten Wochenende in fast unzeitgemäßer Kürze

Grenzen verschwinden...

aber die Fremdheit bleibt: Die Lebensverhältnisse zwischen Ost-und West-Berlin haben sich angeglichen, aber nicht im zwischenmenschlichen Bereich. Nur 2,2 Prozent der Ehen werden zwischen Partnern aus Ost-und West-Berlin geschlossen.

Wo ist das Kranzler?

Es ist nicht leicht, zum neueröffneten Café in der Rotunde zu gelangen. Und wer dann oben angelangt ist und auf die Toilette muss, findet sie im Kellergeschoss. Alte Kunden des berühmten Cafés sind enttäuscht.

Schweizer Bunker

Sieht ziemlich hässlich aus, was die Eidgenossen als Botschaftsneubau in den Spreebogen gestellt haben. Das Haus neben der einstigen alten Gesandtschaft mag innere Werte haben, aber ein Augenschmaus ist der Betonklotz am neuen Kanzleramt nicht.

Verhaltensgestört

Allein in den Grundschulen gibt es derzeit über 1700 anerkannte Fälle von Verhaltensstörungen. Wegen der schwierigen Integration der Schüler werden im Senat Überlegungen laut, einen neuen Schultyp zu schaffen. Berlin hat bislang keine Sonderschulen.

Weniger Arbeitslose

erwartet zumindest Arbeitsamtpräsident Klaus Clausnitzer. Der Aufschwung komme bald, sagte er dem Tagessspiegel, bis zum Jahresende werde es 15 000 Arbeitslose in der Stadt weniger geben. Derzeit sind 255 000 Arbeitslose in Berlin gemeldet.

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