• Das war die Woche: Schmökel flieht / Extremistische Demos und Gnadenfrist für Tempelhof

Berlin : Das war die Woche: Schmökel flieht / Extremistische Demos und Gnadenfrist für Tempelhof

clw

Wer im Sommer noch dachte, es sei Zeit auszuwandern - besseres Wetter findet man überall -", wird jetzt mit Berlin versöhnt. Das vierte Sonnenwochenende in Folge trieb viele in die Parks und ins Umland. Wer wenig Zeit zum Lesen hatte, kann sich hier über die wichtigsten Ereignisse der letzten Tage informieren.

Schmökel und kein Ende

Während eines Besuchs bei seiner Mutter konnte der Sexualverbrecher Frank Schmökel fliehen. Auf der Flucht hat er einen 60-jährigen Mann bei Strausberg ermordet und das Auto seines Opfers geraubt. Inzwischen ist der zuständige Staatssekretär im brandenburgischen Sozialministerium, Herwig Schirmer, zurückgetreten. Mit großem Personaleinsatz suchte die Polizei das ganze Wochenende.

Tempelhof bleibt länger offen

Das Oberlandesgericht Brandenburg legte den beiden Konkurrenten um den Ausbau des Flughafens Schöneberg nahe, den Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) gemeinsam zu bauen. Bis zum 10. November hat das Gericht der IVG-Holding und der Hochtief AG Zeit gegeben, sich zu einigen, da man den Ausschluss von Hochtief vom Bieterverfahren für unrechtmäßig hält. Unterdessen lässt die Berlin Brandenburg Flughafen Holding den längst eingereichten Schließungsantrag zum Jahr 2002 für den Flughafen Tempelhof ruhen. Dieser soll nun bis 2007 / 2008 geöffnet bleiben.

Demos für und gegen Rechts

1000 Rechte demonstrierten am Sonnabend gegen ein Verbot der NPD, etwa 500 Gegendemonstranten brachte das "Bündnis gegen Rechts" auf die Straße. Dass es nicht zu Zusammenstößen kam, ist der größten Gruppe zu danken: den etwa 1800 Polizeibeamten, die beide Lager trennten. Autofahrer litten jedoch unter langen Staus in Mitte.

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