Berlin : Das Zoo-Aquarium feiert 100. Geburtstag – und wünscht sich Paten für seine Exoten

Was guckst du? Sie sind doch ein echter Blickfang, diese Tiere im Zoo-Aquarium: 16 479 leben dort insgesamt. Zum Beispiel der Krokodilkaiman (l.o.), wegen des hörnernen Stegs zwischen den Augen auch Brillenkaiman genannt. Dieser Caiman crocodilus lebt in der Krokodilhalle und ist noch als Patentier zu haben: Mit 500 Euro im Jahr für Futter und Pflege ist man dabei. In Mittel- und Südamerika werden die Tiere bis zu zwei Meter lang – das ist doch was. Oder der Pangasius sanitwongsei, der Süßwasser-Haiwels (r.o.), mit 350 Euro Patenbeitrag. Über neue Spender würde sich das Aquarium anlässlich seines 100. Geburtstags am Sonntag freuen – 120 Paten gibt es schon. Der Haiwels schwimmt mit seiner spitzen Rückenflosse in Becken 24 im Landschaftsaquarium. In Asien/Mekong ist das Tier bedroht, da es dort verzehrt wird – obwohl es eigentlich unter den widrigsten Bedingungen überlebt. In der Natur gefährdet ist auch die Borneo-Flussschildkröte. Im Aquarium in der Krokodilhalle sind ein Männchen und vier Weibchen zu Hause. Die Orlitia borneensis gehört zu den größten Süßwasserschildkröten. Bis zu 60 Zentimeter lang und 30 Kilo schwer – wer Pate sein und den Zoo finanziell entlasten will: Mit 300 Euro kann man helfen. Stolz ist das Aquarium auch auf die Brückenechse. Sie ist ein „lebendes Fossil“, seit mehr als 80 000 000 Jahren als Wesen unverändert. In europäischen Zoos werden diese Tiere nur zwei Mal gehalten; sie können über 100 Jahre alt werden – und sind für 500 Euro als Patentier im Angebot. Wer sich für Schlangenkopf und Napoleonfisch, für Nashornleguan oder Palmendieb interessiert, wendet sich an Christine Koch, Telefon 25401 214 oder per Mail an: patenschaft@aquarium-berlin.de. Der günstigste Kandidat ist der Azur-Riffbarsch, mit 50 Euro Beitrag im Jahr. Wer mag, bekommt gern auch ein Paten-Namensschild. Text: kög/Fotos: Thilo Rückeis

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