Berlin : Daumen drücken

Dirk Bach bei der Oscar-Party im Café Moskau

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STADTMENSCHEN

Die Gala auf dem Bildschirm hat noch gar nicht angefangen, da steht Dirk Bach schon wieder im Pelzmantel. „Ich muss ins Bett, ich bin morgen auf Sendung“, sagt er quasi im Rausgehen. Die GMFParty im Café Moskau ist vor allem fürs schwule Partyvolk gedacht. Party-Macher Bob Young hat in der Nacht zu Sonntag das Programm um die Übertragung aus Los Angeles erweitert. „Die Leute sollen sich zurücklehnen und feiern, es ist ein Feature, ein kulturelles Nebeneinander“, sagt er. So ist vor allem auch das allsonntägliche Clubber-Publikum gekommen. Unten an der Tür verteilen zwei hochgewachsene Drag-Queens in weit ausgeschnittenen Abendkleidern die Stimmzettel für die Favoriten der Partygäste. „Ich glaube, es gibt ein Problem, wir haben zwar viele Stapel mit Zetteln, aber keine Stifte“, sagt Young und eilt davon – Kugelschreiber organisieren. Echte Filmfans sind rar. Für den Gastgeber kein Problem: „Die Leute entspannen sich, das reicht doch.“ Im Café Moskau gilt: Tanzen ist wichtiger. mle

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