Berlin : Demirbüken will in Vorstand der Bundes-CDU

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Die Berliner CDU will Emine DemirbükenWegner für den Bundesvorstand der Partei nominieren. Die Ausländerbeauftragte von Tempelhof-Schöneberg wird auf dem Bundesparteitag im Dezember für den Vorstand kandidieren. Der CDU-Landesvorsitzende Joachim Zeller habe sie am Mittwochabend gefragt, sagte Demirbüken-Wegner. Am gestrigen Donnerstag habe sie zugesagt.

Demirbüken-Wegner bewirbt sich um einen Sitz im Parteivorstand, den noch Christoph Stölzl innehat. Stölzl hatte Mitte Oktober nur noch geringes Interesse an der Mitgliedschaft im Bundesvorstand der Partei erkennen lassen. Dass ihm Emine Demirbüken-Wegner folgen soll, hat sich der Landesvorsitzende Joachim Zeller ausgedacht. Sie sei eine Politikerin „mit Migrationshintergrund“, die aber „voll integriert“ sei. Demirbüken-Wegner war schon Mitglied des CDU-Landesvorstands und ist Vorsitzende des Forums Integration der Berliner CDU.

Bei der Neuwahl des Vorstands auf dem Bundesparteitag im Dezember ist die Berliner CDU auf die Unterstützung eines anderen, möglichst großen Landesverbandes angewiesen. Der Berliner Landesverband stellt nur 25 von rund 1000 Delegierten. Emine Demirbüken-Wegner wäre nach Zeller das zweite Berliner Mitglied im 50-köpfigen Bundesvorstand. wvb.

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