Berlin : Demo für Kehrtwende in Bildungspolitik: Samstag

Für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik wollen am Sonnabend noch einmal rund 30 000 Menschen auf die Straße gehen. Bereits gestern zogen Gewerkschafter, Schüler, Eltern und Erzieher in einem Sternmarsch zum Roten Rathaus. Das Bündnis "Zukunft für Bildung" forderte den Senat auf, mehr in Schulen, Kindertagesstätten, Horte und die Kinder- und Jugendarbeit zu investieren. Es müsse endlich Schluss sein mit den Kürzungen, sagte der Vorsitzende der Berliner Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Ulrich Thöne. Entgegen den Ankündigungen von Schulsenator Klaus Böger werde der Bildungsbereich nicht von den Sparmaßnahmen ausgenommen. Bei der Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche drohten Kürzungen von fünf Prozent. Bernd Rissmann, stellvertretender DGB-Chef von Berlin und Brandenburg sprach von einer dramatischen Situation. "Wer nicht in Bildung investiert, macht sich mitschuldig an rechtsextremistischen Entwicklungen", appellierte er an die Politik.

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