Demonstration : Tibeter rangeln mit Polizisten vor Botschaft Chinas

Am 50. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands haben mehrere Initiativen vor der Botschaft Chinas in Berlin protestiert. Dabei gerieten sie mit Polizisten aneinander.

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Die Puppe des Parteichefs Hu Jintao durften die Demonstranten nicht mit sich führen. -Foto: dpa

BerlinAls Demonstranten am Dienstagvormittag eine Puppe mit den Gesichtszügen des chinesischen Staats- und Parteichefs Hu Jintao aufstellten, gab es Rangeleien mit Polizisten, die die Puppe wieder entfernten. An der Protestaktion vor der Botschaft  beteiligten sich etwa 50 Menschen. Die Aktionen sollten am Nachmittag mit einer Gedenkminute fortgesetzt werden. Nach Angaben der Initiative wollten deutschlandweit 996 Städte, Gemeinde und Landkreise die Flagge Tibets hissen.

Am 10. März 1959 hatten sich in Tibet tausende Menschen gegen die chinesische Besatzung erhoben. Der Aufstand wurde von der Volksarmee niedergeschlagen, der Dalai Lama als geistliches Oberhaupt der Tibeter flüchtete am 17. März 1959 ins Exil nach Indien. (ho/dpa)

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