Berlin : Den Gebrüdern Sass auf der Spur

hema

Mit spektakulären, gewaltlosen Einbrüchen wurden die Brüder Erich und Franz Sass in den 20er Jahren zu berühmten Berlinern. Der Film "Sass" mit Jürgen Vogel und Ben Becker in den Hauptrollen lehnt sich sehr frei und schwach an die Geschichte von den "Die Meisterdieben von Berlin" an. So heißt das Buch des Tagesspiegelredakteurs Ekkehard Schwerk, das die Leser auf die "heiße Spur" der diebischen Brüder führt. Deren Lebensweg begann in Moabit - in der Birkenstraße 57 steht noch heute ihr Geburtshaus. Dort beginnt heute um 14 Uhr auch eine Führung mit Ekkehard Schwerk. Der Autor der "Meisterdiebe von Berlin" führt zu Moabiter Schauplätzen seiner Helden, auch drei ehemaligen Tatorten. Wer danach erst richtig Feuer gefangen hat am Leben der legendären Tresorknacker, dem sei der 17. November ans Herz gelegt. Da eröffnet Kulturstadtrat Horst Porath im Heimatmuseum Tiergarten in der Turmstraße 75 die Ausstellung "Die Meisterdiebe aus Moabit", die zeigt, "wie es wirklich war, besonders in Moabit". Vermuten doch alte Berliner noch immer, dass ein Teil der von Erich und Franz Sass geraubten Juwelen und anderer Wertsachen in vergessenen Verstecken schlummert.

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