Berlin : Den väterlichen Freund umgebracht Haftstrafe wegen Totschlags

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Zu fünf Jahren und neun Monaten Haft ist ein 20jähriger Mann verurteilt worden, der seinen väterlichen Freund aus Wut über eine sexuelle Annäherung umgebracht hatte. Den geständigen Angeklagten sprach das Landgericht am Mittwoch des Totschlags schuldig. Der 20-Jährige hatte den doppelt so alten Bekannten am 8. November 2002 in dessen Wohnung in Lichtenberg mit einem Küchenmesser erstochen und die Leiche im Bettkasten versteckt. Er habe keine Neigung zu Männern, sagte der Angeklagte. Das Opfer habe sein Versprechen gebrochen, seinen sexuellen Wünschen nicht nachzugeben, urteilte das Gericht. Der 40-Jährige habe den Angeklagten durch sein Verhalten zu der Tat angestoßen, erklärte der Richter. Strafmildernd wirkten sich auch die schwierige Kindheit des Täters sowie Alkoholeinfluss aus. dpa

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