Berlin : Der brandenburgische Einzelhandel freut sich über den Ansturm der Kunden

Unter dem Motto "Erst zur Schnäppchenjagd, dann zum Baden an den See" konnte sich der brandenburgische Einzelhandel am Samstag über einen regen Ansturm im Sommerschlussverkauf (SSV) freuen. "Am Morgen war die Hölle los, gegen Mittag flaute es etwas ab, da zog das strahlende Wetter die Kunden eher ins Grüne", sagte der stellvertretende Manager des Potsdamer Stern-Centers, Uwe Knaak. "Die Parkplätze sind noch voll und die Kassen klingeln, aber es wird langsam etwas ruhiger", vermeldete auch das A-10-Center in Wildau (Kreis Dahme-Spreewald).

Insgesamt lief der SSV für den Handel in Brandenburg bislang zufriedenstellend. "Bei leichter Sommerkleidung vom kurzärmeligen Hemd bis zu Sandaletten ist schon fast alles weg", sagte der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelverbandes, Harald Lemke. Auch Bettwäsche und Badelaken seien gut gelaufen. Zwar konnten die großen Einkaufszentren teils zweistellige Zuwächse erzielen, durch die eher flaue Schnäppchenjagd in den Innenstädten könne jedoch insgesamt lediglich mit einem leichten Plus von ein bis zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gerechnet werden, meinte Lemke.

"Immerhin vermeldete die Hälfte der Händler aber bessere Umsätze als im Vorjahr, 28 Prozent erreichten bislang das Niveau des Vorjahres und bei 22 Prozent lief es schlechter." Vor allem im Osten des Landes seien angesichts der zahlreichen polnischen Kunden sehr gute Umsätze gemacht worden. Einige Schnäppchen sind laut Lemke auch noch in der zweiten Woche des SSV zu machen. Vor allem bei Sportartikeln und langärmeliger Sommerware, aber auch bei geschlossenen Schuhen sei noch ein breites Angebot in den Regalen.

Nach den Worten von Lemke hat das hochsommerliche Wetter bislang manche Kunden davon abgehalten, die Jagd an die Wühltische zu starten. Dies habe nach einem guten Auftakt des SSV am letzten Montag vor allem im Süden Brandenburgs eine Flaute verursacht.

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