DER DOPPELDECKER : Fahrendes Wahrzeichen

DIE GESCHICHTE

Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts fuhren die ersten Doppeldecker durch Berlin. Der „Große Gelbe“ wurde bald zu einem der Wahrzeichen der Stadt. Vorübergehend war seine Zukunft ungewiss, die Zahl der Doppeldecker ging drastisch zurück. Zuletzt aber hat die BVG wieder 200 der hohen Fahrzeuge bestellt. Der Doppeldecker hat wieder eine Zukunft – auch in diesem Jahrhundert.

VOR- UND NACHTEILE

Der Doppeldecker bietet eine besondere Sicht auf Berlin, was nicht nur Touristen schätzen. Er hat auch mehr Sitzplätze als die herkömmlichen Standardbusse, was vor allem bei längeren Strecken die Fahrt bequemer macht. Groß gewachsene Fahrgäste müssen allerdings schon den Kopf einziehen. Und auch das Balancieren auf den Treppen während der Fahrt ist nicht immer einfach.

DIE HÖHE

Die neu bestellten Doppeldecker sind 4,06 Meter hoch. Die BVG hatte zwar versucht, vier Meter nicht zu überschreiten. Dann wäre auch eine Ausnahmegenehmigung durch die EU nicht mehr erforderlich gewesen. Doch dann hätte es nicht mehr ausreichend Platz für den Dieselmotor gegeben. Die Serie von 1995 war sogar 4,12 Meter hoch. Für diese Typen waren noch mehr Brücken gesperrt als heute. kt

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben