DER ELITEWETTBEWERB : Auf dem Weg nach oben

DIE DREI DISZIPLINEN



Am Freitag wurde der Elitewettbewerb in der zweiten – vorerst letzten – Runde entschieden. Eine von sechs neuen Eliteunis ist die Freie Universität. Die Unis mussten ein Zukunftskonzept einreichen, wie sie zur internationalen Spitze aufschließen wollen. Die Sieger erhalten jährlich bis zu 21 Millionen Euro. Neben dem Kampf um den Elitestatus ging es um zwei weitere Disziplinen. Zum einen werden Graduiertenschulen mit einer Million Euro pro Jahr gefördert. Dort sollen Unis Nachwuchswissenschaftler ausbilden. In der anderen Disziplin geht es um jährlich mit 6,5 Millionen Euro dotierte fachübergreifende Forschungsvorhaben („Exzellenzcluster“). Berlin gewann insgesamt vier Cluster und vier Graduiertenschulen.

WIE ES WEITERGEHT

Die Unis erhalten das Geld zunächst über fünf Jahre. Die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern haben bereits beschlossen, den Wettbewerb auch danach fortzuführen. Nach welchen Regeln, ist noch unklar. So bleibt etwa abzuwarten, ob sich die jetzigen Eliteunis dann erneut bewerben müssen oder wie viele Unis dann neu dazukommen können. tiw

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