Berlin : Der Garten Eden ist auf Sand gebaut

Am Sonntag beginnt das fünfte Sandsation-Festival – Thema diesmal: das Paradies

Johannes Boie

Ab Sonntag wird in Berlin wieder auf Sand gebaut. Nachdem die Veranstalter des Sandsation-Festivals in den vergangenen Jahren drei Mal umgezogen sind, findet das Spektakel jetzt zwischen Hauptbahnhof und Reichstagsgebäude statt. Der diesjährige Wettbewerb zwischen 14 international bekannten Sandskulptur-Künstlern steht unter dem Motto „Welcome to Paradise“. Die Skulpturen sind bis zu vier Meter hoch, eine weitere Skulptur von zehn Metern Größe wird als Gemeinschaftsprojekt hergestellt. Insgesamt wurden 2000 Tonnen Sand nach Berlin gekarrt. Spezieller Kiesgrubensand garantiert eine gute Haltbarkeit der Skulpturen auch bei Regen und Sturm. Das Gelände wird ab Sonntag für Zuschauer geöffnet sein, die Künstler sind aber noch bis Donnerstag mit Bauen beschäftigt. Dann erst wird um 16 Uhr der „5. Deutsche Sandskulpturpreis“ verliehen.

Die Initiatoren um den künstlerischen Leiter Martin Tulius aus Dänemark legen dieses Jahr ihr Augenmerk verstärkt auf Kinderpublikum und zusätzlich auf ein angemessenes Abendprogramm. In den Abendstunden werden die Skulpturen beleuchtet. An den Wochenenden sollen kostenlose Workshops für Familien stattfinden. Ein Velotaxi-Service wird Heimkinder jeden Sonntag auf das Gelände bringen: Zu sehen und staunen gibt es genug. Johannes Boie

Gelände links des Berliner Hauptbahnhofes, 17. Juni bis 29. Juli, Eintritt 6 Euro für Erwachsene, ermäßigt 5 Euro, Kinder 3 Euro, Internet: www.sandsation.de

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