Berlin : Der geflügelte Elefant hebt ab

Eröffnungsgala mit Prominenten im „San Nicci“

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Es ist angerichtet im „San Nicci“. Nach der Startparty in der vergangenen Woche hat Roland Marys neues Restaurant am Admiralspalast nun auch die offizielle Eröffnungsgala hinter sich. Kein Geringerer als Roms Drei-Sterne-Koch Heinz Beck setzte mit seinem Menü für knapp 200 geladene Gäste – unter anderem Klaus Wowereit, Vize-Regierungssprecher Thomas Steg, Berlinale-Chef Dieter Kosslick, TV-Talkerin Maybrit Illner – die Maßstäbe, denen Küchenchef Jörg Behrend nun gerecht werden muss. Vor allem die genialen „Fagottelli“, Ravioli mit einer raffiniert eingepackten flüssigen Füllung, lieferten reichlich Gesprächsstoff. Wie hat er das bloß gemacht? Service und Küche jedenfalls bestanden diese erste echte Bewährungsprobe mit Bravour.

Behrend, der im vergangenen Jahr die deutschen WM-Kicker verwöhnt hat, steht nun mit immerhin 180 Restaurantplätzen plus Terrasse vor einer echten Herausforderung; der Anspruch, das beste italienische Restaurant der Hauptstadt zu werden, wird zwar nicht formuliert – deutlich ist er dennoch an allen Ecken zu spüren. Das verblüffende Logo des „San Nicci“, ein geflügelter Elefant, verdeutlicht diese Anstrengung äußerst plakativ. Ach, was bedeutet denn überhaupt „San Nicci“? Behrend gibt klar Auskunft: „Nichts, das haben wir uns ausgedacht. Aber es klingt doch sehr italienisch, nicht wahr?“ bm

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