Berlin : Der Glamour des Anfangs: Die Verleihung der First Steps Awards

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Wenn Berlinale-Chef Dieter Kosslick wie sonst immer im Februar am Rande des roten Teppichs die Gäste erwartet hätte und nicht statt dessen selbst einer von ihnen gewesen wäre – man hätte denken können, die Filmfestspiele würden an diesem Dienstagabend eröffnet. Derselbe Ort, aufgeregte Fotografen, schöne Menschen vornehmlich aus der Filmbranche, die vor den Kameraaugen posieren, Zaungäste in hinlänglicher Zahl – doch, die Verleihung der First Steps Awards im Theater am Potsdamer Platz, des Preises für Abschlussarbeiten deutscher Filmhochschulen, wurde wie großes Kino inszeniert. Und die Gäste kommen wie jeden Spätsommer schon deswegen gerne dorthin, da es nach den Ferien die erste Gelegenheit ist, Freunde und Kollegen zu treffen. Beispielsweise Schauspielerinnen wie Maria Furtwängler und Nadja Uhl , beide zugleich Jurymitglieder, letztere mit einem im schönsten Altrosa verhüllten Babybauch. Auch Detlev Buck , Natalia Wörner samt Begleiter Robert Seliger , Jan Henrik Stahlberg , Florian Henckel von Donnersmarck und Nova Meier-Heinrich waren gekommen, wurden wie die anderen Gäste von den Trommlern der Drum Connection in den Saal getrieben, wo die lautstarke Einstimmung auf den Abend gleich weiterging. Immer nur passiv rumsitzen? Gab es diesmal nicht fürs Publikum, ein rhythmisches Songraten wurde veranstaltet, mit Hits wie „Life is life“ oder „Love is in the air“, was keine Probleme bereitete. Nur bei „Yesterday“ mussten die Trommler etwas helfen.

Nach der Preisverleihung, die der Comedian Bernhard Hoëcker launig moderierte, sollte im nahen Atrium von Mercedes-Benz gefeiert werden, vorher konnte man aber noch allerlei Weisheiten erfahren, vom Jurymitglied Lutz Hachmeister über die Formel für das Drehen eines Dokumentarfilms – und von Stefan Aust , Mitinitiator der First Steps, über die Frage, wie man am besten Erfahrungen sammle: „Früh anfangen, spät aufhören.“ Tspëë

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