Berlin : Der Globus klingt brasilianisch

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2000 Künstler kommen zur Popkomm Stimmung wurde gestern erstmal nur mit Musikvideos gemacht. Live gab es zur Vorstellung der diesjährigen Popkomm noch keine Musik – aber immerhin einen kleinen Vorgeschmack darauf, was vom 20. bis 22. September in der Stadt über die Bühne gehen soll. Nach Frankreich und Spanien ist mit Brasilien in diesem Jahr erstmals ein außereuropäischer Staat Partnerland der Popkomm. Mit 17 Showacts von Hip Hop bis Brasilectro wollen die Südamerikaner den Festivalbesuchern einheizen.

„Funk und Reggae sind wieder richtig im Kommen“, sagt Popkomm-Manager Dirk Schade. „Dieser Trend passt hervorragend zu den Künstlern.“ Auf das Popkomm-Festival kommen aber Teilnehmer vom ganzen Globus: 2000 Künstler präsentieren sich mit insgesamt 400 Showacts in 30 Berliner Clubs. Auch die Skandinavische Präsenz ist in diesem Jahr sehr groß. Eine „Norwegische Nacht“ mit zahlreichen Bands aus dem nördlichsten der skandinavischen Länder gibt es beispielsweise am 21. September im NBI der Kulturbrauerei.

Das Festival ist einer der Bestandteile der 18. internationalen Musikmesse, die bereits zum dritten Mal in Berlin stattfindet. Während auf dem Messegelände unter dem Funkturm Kongress- und Business-Aktivitäten besucht werden können, soll das Festival dafür sorgen, neue Bands international bekannt zu machen. Das Festival könne aber auch Musiker, die in ihren Heimatländern bereits bekannt seien, die Chance geben, über die Ländergrenzen hinweg Fuß zu fassen.

Im Vergleich zum Vorjahr hätten sich die Bewerbungen von Bands verdoppelt. Das Musikfestival sei inzwischen zur größten Plattform professioneller Showcases weltweit geworden, so Bittner. Im vergangenen Jahr besuchten rund 65 000 Musikbegeisterte das Festival. „Das werden wir in diesem Jahr sicher noch übertreffen“ ist Bittner optimistisch. Darüber hinaus werden etwa 15 000 Fachbesucher auf der Messe erwartet. sast

Weiteres im Internet:

www.popkomm.de

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