Berlin : Der große Bill von Tokio Hotel geht unter die Zwerge

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Nein, Madonna wird nicht kommen, auch Mia Farrow, Robert de Niro, Harvey Keitel und Chazz Palminteri haben sich für den 21. Januar nicht im Cinestar am Potsdamer Platz angekündigt, wenn dort die Deutschlandpremiere von „Arthur und die Minimoys“ gefeiert wird. Sie hätten freilich alles Recht dazu, denn in der Originalversion sind sie die Stimmen der Animationsfiguren oder spielen sogar wie Mia Farrow im Realteil des Films leibhaftig mit.

Aber der Regisseur Luc Besson ist ja auch nicht als Autogrammverteiler zu verachten, und schon gar nicht Bill Kaulitz , Sänger von Tokio Hotel und diesmal als Synchronsprecher der Titelfigur Arthur im Einsatz. Das normale Publikum ist von der Premiere diesmal nicht ausgeschlossen, man kann regulär noch Restkarten erwerben, Einlass ist gegen 16 Uhr, dann werden auch die Stars erwartet, der Film startet um 17 Uhr.

„Arthur“ ist gewissermaßen die Antwort Frankreichs auf den „Herrn der Ringe“ und andere Fantasy-Abenteuer. Die mehrbändige Buchvorlage hat der Regisseur selbst geschrieben, der sich jahrelang mit dem ehrgeizigen Projekt beschäftigte. In Frankreich ist der Animationsfilm, wie es heißt, der teuerste, der jemals in Europa gedreht wurde, erfolgreich schon im Dezember gestartet, dem Erfolg in Deutschland soll neben Kaulitz auch Nena als Sprecherin nachhelfen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der zwölfjährige Arthur, der das Grundstück seiner Großmutter vor dem Verkauf an einen Immobilienhai retten will. Nur ein im Garten vergrabener Schatz, den der Großvater einst dort verbarg, kann das Unglück noch abwenden, allerdings muss sich Arthur dazu kleinmachen, zwei Millimeter nur hoch, um ins sagenhafte Reich der Minimoys vorzudringen. Natürlich gibt es dort auch eine bezaubernde Prinzessin, in der deutschen Version gesprochen von Nena, im Original von Madonna. ac

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