Berlin : Der grüne Glanz des Glamours

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Admiralspalast als Eventpalast. Seit Mittwoch ist es nun endlich offen und Geheimnis über den Wirt gelüftet: Roland Mary, „Borchardt“-Chef, betreibt das Café im Admiralspalast. Im Sommer öffnet der Club im Admiralspalast – mit Bob Youngs GMF-Partyreihe. Diese feiert am kommenden Sonntag 11.Geburtstag – am alten Ort im Café Moskau an der Karl-Marx-Allee. Alle Haus-DJs sind dabei: Divinity, Super Zandy, Zoe, Maringo, Topmodel und Gloria Viagra. Los geht’s um 22 Uhr. oew

Mit Schwung. Golf spielen und dabei Gutes tun – das verspricht die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) für ihr erstes Frühlingsturnier. Abgeschlagen wird um 10 Uhr im Golf Resort Pankow. Von den 60 Euro Startgebühr gehen 20 Euro an die Kinderhilfe. Außerdem gibt es auf der Driving Range einen Probekurs mit Miniturnier und um 16 Uhr einen Vortrag zum Thema „Stress und Burn-out oder ein erfülltes Leben“. Anmelden kann man sich im Golfclub Pankow noch bis Sonntag unter Telefon 500 194 99. kf

Madagaskar im Zoo . Sie ist die Heimat von Lemuren und Mungos: Die „Schatzinsel Madagaskar“ steht bis zum 19. Juni im Mittelpunkt einer Ausstellung im Raubtierhaus. Zu sehen sind Kinderzeichnungen. Außerdem laden Mitmachaktionen ein. Der Zoo ist an allen Tagen von 9 bis 18.30 geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 11 Euro, für Kinder 5,50 Euro.cam

Kinder? „Kein Problem“, sagt Karoline Beck , geschäftsführende Gesellschafterin der IWG Isolier Wendt GmbH Berlin. „Schließlich sind wir Unternehmerinnen und keine Unterlasserinnen.“ Am Mittwochabend wurde die Mutter von zwei Kindern im Museum für Kommunikation mit dem „Prix Veuve Clicquot“ als Unternehmerin des Jahres ausgezeichnet und setzte sich gegen die Finalistinnen Martina Hunzelmann (Kaffee) und Andrea Karg (Cashmere Mode) durch. Ihre Auftragslage sei gut, sagte die selbstbewusste Unternehmerin, die auf Umwelttechnik spezialisiert ist. Es sei ein Fehler, auf aufstrebende Länder wie Indien oder China herabzublicken, weil sie in ihren Standards angeblich hinterher hinkten. Gerade erst habe sie eine hochmoderne Schallschutzanlage nach Äthiopien verkauft. Gegen den Willen ihrer Familie hat Karoline Beck den einst maroden Familienbetrieb zurückgekauft, neu ausgerichtet und innerhalb kurzer Zeit zu einem international agierenden Isolier-Spezialisten mit 5,2 Millionen Euro Umsatz und 50 Mitarbeitern gemacht. Die Jury überzeugte sie mit ihrem Mut, starkem Willen und Einfallsreichtum.

Mit dem Preis soll an den Optimismus und Wagemut der Witwe Clicquot erinnert werden, die 1805 als 27-jährige alleinerziehende Mutter nach dem Tod ihres Mannes zum Entsetzen der Gesellschaft das Champagnerhaus übernahm und die Grundlagen für den heutigen Erfolg schuf. Preisverleihungen sind wie Tankstellen für positives Denken. Seit Jahrtausenden gebe es mutige Frauen, die Arbeit und Kinder verbinden, sagte die Preisträgerin. Allerdings hätte sie es nicht geschafft ohne „die Frau an meiner Seite“ – ihre Mutter.

Die Philosophie des Abends bestimmten die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Green Glamour“. Der grüne Glanz kommt zustande, wenn Champagner ökologisch korrekt angebaut wird. Wie das schmeckt, durfte man später probieren. Auch Alexandra Oetker, Anna von Griesheim und Schokoladenunternehmer Alfred Theodor Ritter nippten. Bi

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