Berlin : DER KÜNSTLER

Jan Svenungsson,

50, lebt seit 15 Jahren

in Berlin. Ein Stipendium seines Heimatlandes Schweden im Kreuzberger Künstlerhaus Bethanien brachte ihn in die Stadt. Er blieb

der Kunst und der Liebe wegen. Dennoch hielt es ihn nie ganz. So unterrichtete Svenungsson

in den letzten Jahren an den Akademien

von Göteborg und Helsinki; seit 2011 hat er

einen Lehrstuhl in Wien inne. Er selbst studierte

in Stockholm und Paris Malerei. Von medialer Vielseitigkeit und Weltoffenheit ist auch sein

Werk geprägt. Dazu gehört die Skulptur in

Gestalt der stetig wachsenden Schornsteine ebenso wie die Arbeit im Atelier an der Staffelei. Wiederkehrendes Thema ist das Verhältnis

von Original und Abbildung: sei es bei den „Testbildern“, für die er zufällige Aquarellflecken auf Papier in Ölmalerei überträgt, oder den „Psycho-Mappings“, in denen er eine Landkarte aus der anderen entwickelt und sich dadurch minimale Veränderungen akkumulieren.

Die Schornsteine folgen dem gleichen Prinzip.

Sie gleichen sich nur auf den ersten Blick.

Ihre Einmaligkeit besteht aus der Umgebung.

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