Berlin : DER KÜNSTLER

Jozef Legrand,

55, kam Mitte der Achtziger nach Berlin, von wo aus

er heute seine internationalen Kunstprojekte steuert. Nur am Wohnort selbst kennt man die Arbeiten des gebürtigen Belgiers kaum. Für die

Documenta X erfand Legrand, der sich als „Realitätsproduzent“ und „Kultur-Pendler“ bezeichnet, 1997 „Global Village“, eine Art Monopoly, bei dem sich die Spieler über ihr Leben, ihre Wertvorstellungen austauschen. Sein künstlerischer Ansatz – ob im Stadtraum oder in der

Galerie, ob beim Spiel oder der Museumsinstallation – hat sich seitdem kaum verändert. Kunst bedeutet für ihn Begegnung.

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