Berlin : DER KÜNSTLER

Pfelder

, 47, kam vor elf Jahren aus Dresden, wo er an der Akademie studierte, nach Berlin. Er brachte etwas mit, das die Kunstszene der Stadt brauchen konnte: Pragmatismus, Witz, Organisationstalent, gepaart mit konzeptuellem Scharfsinn. Der gebürtige Hamburger ist

immer für überraschende Interventionen gut. So vertauschte er 2010 bei der Biennale im

türkischen Canakkale die Rollen von Publikum und Hühnern, indem er dem Federvieh ein eingerichtetes Haus überließ, während sich die Besucher hinter Maschendraht drängten. Oder er expedierte 2009 eine komplette Kunsthalle in einer Transportkiste in ein mecklenburgisches 250-Seelen-Dorf. Seit sechs Jahren unterhält er mit seiner Partnerin Simone Zaugg im Geburtshaus von Kurt Tucholsky in Moabit den Kunstort Kurt-Kurt. Den Künstlernamen Pfelder gab er sich zu Beginn seiner Karriere – weil ihm der Klang gefiel. Mehr: www.pfelder.de NK

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