Berlin : DER KÜNSTLER

Foto: Wilhelm Schürmann
Foto: Wilhelm Schürmann

Raphael Danke,

40, mag Metamorphosen. In seinen Collagen gehen Menschen in Dinge und Dinge in Menschen über, Körper und Architekturen mischen sich. Der gebürtige Aachener, der 1996 zum Kunststudium nach Berlin kam, arbeitet in den Medien Fotografie, Papier und Skulptur. Während des Entstehungsprozesses gewinnen seine Werke zunehmend an Abstraktion. Wie bei den Skulpturen, die Danke aus gefundenen Materialien wie Holz und Metall baut, bleibt aber der Mensch stets Ausgangspunkt. Der Betrachter ahnt allerdings oft nur noch, dass sich das verbliebene Werk um eine Leerstelle bildet. Beispiele seines Schaffens sind gegenwärtig in der Stipendiatenausstellung des Kultursenats bei der NGBK zu sehen (Oranienstr. 25, bis 10. 2.).NK

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