Berlin : DER KÜNSTLER

Ming Wong,

42, studierte zunächst traditionelle chinesische Malerei

in seiner Heimatstadt Singapur und arbeitete nebenher als Autor für das dortige englischsprachige Theater. Mit 25 wechselte er nach London, wo er als

Performance-Video-Künst-

ler eine neue Karriere begann. 2007 zog Wong weiter nach Berlin und drehte das Remake eines Fassbinder-Films mit sich selbst in der Hauptrolle: „Lerne Deutsch mit Petra von Kant“ verarbeitet seine Anstrengungen, die Sprache zu erlernen und seinen Platz zu finden. 2009 repräsentierte Wong mit „Life of Imitation“ Singapur auf der Biennale in Venedig, einer Serie neu interpretierter Schlüsselszenen aus Klassikern des Weltkinos, wie Douglas Sirk's „Imitation of Life“ und Wong Kar-Wais „In the Mood for Love“. Identitätssuche, Geschlechterwechsel, der Sprung zwischen den Kulturen mit dem Medium des Films sind seitdem sein Markenzeichen geblieben.

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