Berlin : DER KÜNSTLER

Gregor Hildebrandt, 39, hat ein Faible für die Konzeptkunst der sechziger Jahre und für den Soundtrack des 80er-Undergrounds. Beides fließt in sein Werk, wenn er aus Bändern von Tonkassetten fragile Vorhänge fertigt oder Leinwände so dicht beklebt, dass ihre Oberfläche monochrome Malerei vortäuscht. Wo er wie im

Gemälde „Jadische Säulen in weiß“ mit farbigen Kontrasten arbeitet, bleibt die

Architektur vage und geheimnisvoll. Die Arbeiten des Künstlers, der in Berlin an der UdK studiert hat und hier lebt, waren in großen Einzelpräsentationen zu sehen, darunter im Contemporary Art Museum in St. Louis. 2009 beklebte Hildebrandt

für eine Schau in der Berlinischen Galerie sogar den Boden mit Tonband.

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