Berlin : DER MAHNMAL-STREIT

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Alexandra Hildebrandt lässt am Checkpoint Charlie ein Stück Berliner Mauer aufbauen. Mittes Bürgermeister Joachim Zeller (CDU) sagt, er gehe davon aus, dass Frau Hildebrandt die Mauer bis zum 1. Januar 2005 wieder abgebaut habe.

1. NOVEMBER 2004 :

Eröffnung des Mahnmals. Außer der Mauer sollen über tausend Holzkreuze an die Mauertoten erinnern. Die Installation hat einen Streit über die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte entfacht.

15. DEZEMBER 2004 :

Hildebrandt teilt mit, dass die BAG Hamm den Pachtvertrag zum Ende 2004 gekündigt hat.

JANUAR 2005:

Die Mauer steht noch. Verschiedene Politiker, darunter Mittes Bezirksbürgermeister, können sich jetzt vorstellen, dass das Mahnmal vorerst stehen bleibt.

18. MÄRZ 2005:

Hildebrandt und die BAG treffen sich zum Gütetermin beim Landgericht. Ergebnis: Die Kreuze bleiben erst einmal stehen, der Streit um den Gedenkort geht weiter. Bis Mai oder Juni, so erwarten die streitenden Parteien, bleibt am Checkpoint alles wie es ist. mne

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