Berlin : Der Markt verzeichnet nur leichte Umsatzzuwächse für Sicherheitstechnik

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Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik stagniert. 1998 hat die Branche nach einer Umfrage des Bundesverbandes der Hersteller- und Einrichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE) 3,4 Milliarden Mark umgesetzt. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Berücksichtigt man jedoch die Inflationsrate, schmilzt auch dieser Zuwachs zusammen. In der Einbruchmeldetechnik, der für Einrichterfirmen zentralen Fachsparte, konnte lediglich ein Zuwachs von 0,9 Prozent erreicht werden. Dagegen haben die Bereiche Videoüberwachungstechnik, Zutrittskontrolltechnik mit vier und 3,6 Prozent überdurchschnittlich zugelegt. Der Umsatz bei den sonstigen Sicherheitstechniken, wie zum Beispiel der elektronischen Artikelsicherung und Fluchttürsystemen erhöhte sich um 2,6 Prozent. Durchschnittlich entwickelte sich der Markt für Brandmeldetechnik, bei dem ein Zuwachs von 1,8 Prozent verzeichnet werden konnte.

Für das laufende Jahr geht die Branche von einem Gesamtzuwachs von 1,2 Prozent aus, bei der Einbruchmeldetechnik werden hierbei keine Steigerungsraten erwartet. Die Umsätze in der Videoüberwachungstechnik werden sich voraussichtlich um weitere drei Prozent erhöhen und damit an die 500 Millionen-Grenze herankommen, schätzt Urban Brauer, der Geschäftsführer der BHE.

Für die Errichterfirmen von Sicherheitstechnik-Anlagen werde es bei der schwierigen Marktsituation zunehmend wichtiger, sich positiv von ihren Wettbewerbern abzuheben. Daneben werde von ihnen künftig eine noch höhere Flexibilität gefordert als bisher. Ausgehend von einer konkreten Problemstellung erwarte der Kunde eine umfassende Lösung seines Absicherungsbedarfs, beschreibt Urban die Anforderungen an die Branche.

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