Berlin : Der Nahe Osten ganz nah

Ägypten: Wer folgt 2011 dem 82-jährigen und kranken Hosni Mubarak an der Spitze des bevölkerungsreichsten arabischen Staates? Jemen: Ein Land taumelt dem Abgrund entgegen. Wird Jemen das nächste Afghanistan? Iran: Nach der gewaltsamen Unterdrückung der grünen Bewegung herrscht angespannte Ruhe im Land. Wird der ungelöste Atomkonflikt die Region in eine neuerliche militärische Auseinandersetzung stoßen?

Tagesspiegel-Korrespondent Martin Gehlen beobachtet seit 2008 die Lage im Nahen Osten. In die Zukunft kann auch er nicht blicken, aber jedenfalls hat er sehr weitreichende Einblicke in die Gegenwart: Zusammen mit seiner Frau, der Fotojournalistin Katharina Eglau, hat er zahlreiche Länder der Region bereist, darunter Israel, den Iran, Jemen, Saudi-Arabien und Jordanien, hat mit Regierungspolitikern, Oppositionellen und einfachen Leuten gesprochen. Im Salon berichtet er von seinen Eindrücken, dazu zeigt Katharina Eglau eine Bildreportage ihrer Reisen, und die beiden sprechen mit Politik-Redakteurin Andrea Dernbach über die neuesten Entwicklungen in der Region. Die literarischen Köche von „eßkultur“ servieren Köstlichkeiten aus der arabischen Küche, und auch musikalisch geht es in den Orient: Die ägyptischstämmige Musikerin Hanan El-Shemouty spielt auf dem Kanun, der orientalischen Zither. D.N.

Mittwoch 20. Oktober, 19.30 Uhr, Verlagsgebäude Der Tagesspiegel, Askanischer Platz 3, Kreuzberg. Eintritt (inklusive Sekt und Zwei-Gang-Essen) 18 Euro. Verbindliche Kartenbestellung unter Telefon (030) 29021 520 von 7.30 Uhr bis 20 Uhr.

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