• Der Regierende ist Mitglied Nr. 2006 bei Hertha BSC - Fußballerempfang im Roten Rathaus

Berlin : Der Regierende ist Mitglied Nr. 2006 bei Hertha BSC - Fußballerempfang im Roten Rathaus

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Stolz präsentierte er das Trikot mit der Nummer 2006. Es gehörte ihm, dem Regierenden Bürgermeister. Überreicht von Hertha-Präsident Walter Müller. Der hatte Eberhard Diepgen gerade zum Ehrenmitglied ernannt. Die 2006 soll den Wunsch des Berliner Fußball-Bundesligisten versinnbildlichen, die Weltmeisterschaft in jenem Jahr in Deutschland und damit auch in Berlin über die Bühne gehen zu sehen.

Im Wappensaal des Roten Rathauses fand die Zeremonie statt. Eingeladen hatte Diepgen, um der versammelten Mannschaft, dem Trainerstab und dem Präsidium Dank zu sagen und zum Erreichen der Champions League zu gratulieren. "Das macht uns stolz", so Diepgen, der noch vor seiner Ansprache Andreas Thom zu dessen 34. Geburtstag Glückwünsche aussprach. Er und seine Mitstreiter würden Hertha aber auch dann akzeptieren, wenn es "mal nicht so läuft". Im Übrigen solle man bei den Erwartungen die Kirche im Dorf lassen. Damit sprach er dem neben ihm stehenden Trainer Jürgen Röber aus dem Herzen, der nichts unversucht lässt, den hohen Druck von der Mannschaft zu nehmen.

Fast alle Spieler waren bei der Ehrung dabei. Auch Michael Preetz, den gebrochenen Arm in einer Kunststoff-Manschette. Herthas Torjäger der letzten Saison nahm gestern bereits am Training teil. Ob er auch am Sonnabend beim Bundesliga-Gastspiel im Hamburger Volksparkstadion dabei sein wird, ist noch ungewiss. "Ich mache das davon abhängig, wie es im Training klappt", kommentierte Preetz. Mannschaftsarzt Ulrich Schleicher schätzt das Risiko für Preetz als "relativ gering und vertretbar" ein. Durch die bei der Operation eingesetzte Platte sei der Arm ziemlich stabil.

Am Wochenende soll Dick van Burik, einer der vielen Rekonvaleszenten, aus seiner Heimat nach Berlin zurückkehren. Sein niederländischer Landsmann Bryan Roy trainiert nach seinem Achillessehnenriss inzwischen wieder mit. Sein Ehrgeiz ist besonders groß, weil er noch einmal den Anschluss finden will. Hertha war bereits auf der Suche nach einem neuen Verein für ihn.

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