Berlin : Der Sommerbad-Sanitäter

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Rüdiger Denecke, 18

Beruf

ehrenamtlicher DRK-Sanitäter

Alltag

Fast zwei Wochen seiner Schulferien hat Rüdiger Denecke hergeschenkt für den Dienst im Sommerbad am Insulaner. Seit eineinhalb Jahren ist er Sanitäter, nach zwei Lehrgängen beim Deutschen Roten Kreuz. Er hat zu Silvester am Brandenburger Tor sterile Tücher auf Verbrennungen gelegt, marathongeschwächte Läufer versorgt und bei Autogrammstunden ohnmächtige Groupies wiedererweckt. Dass er im Schwimmbad fortwährend Glassplitter aus blutigen Füßen pulen musste, hat ihn nicht gestört – er kommt vom Bauernhof und ist „Schlachtereien gewöhnt“, außerdem will er mal Medizin studieren. Von zehn Uhr morgens bis acht Uhr abends hat er gearbeitet – was dann anstrengend war, wenn er sich nur den „Arsch platt saß“. Aber bei 50 Wespenattacken am Tag kommt man selten zur Ruhe.

Das Erlebnis der Woche

Ihm taten die Füße weh, bei der Hitze in den schweren Sanitäterstiefeln.

Text: rcf/Foto: Mike Wolff

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