Berlin : Der Spielbetrieb wird während der gesamten Sanierung gewährleistet sein

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Die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Olympiastadion nach den Plänen des Architektenbüros Gerkan, Marg und Partner sollen unmittelbar nach dem DFB-Pokalfinale am 6. Mai 2000 beginnen. Dies hat der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen bereits im Oktober den Inspekteuren des Weltfußballverbandes Fifa zugesagt. Die Arbeiten innerhalb des Stadions sollen bis zum Herbst 2003, die Sanierung der Außenanlagen bis 2004 abgeschlossen sein. Hans-Jürgen Hecklau vom Vorstand der Walter Bau sicherte zu, dass während der gesamten Umbauphase der Spielbetrieb und eine Zuschauerkapazität von 50 000 Plätzen gewährleistet sind. Auch die jährlich im Olympiastadion stattfindende internationale Leichtathletik-Veranstaltung Istaf sei garantiert.

Das ursprüngliche Konzept für den Umbau wurde nach Angaben von Bausenator Jürgen Klemann in folgenden Punkten verändert: Die Zahl der Logen wurde auf 98 erhöht. Dazu kommen 15 so genannte Sky-Boxen. Darüber hinaus wird es mehr als 4400 "Business Seats" geben und 452 Plätze für Ehrengäste. Für den Bereich der Leichtathletik ist eine neunte Laufbahn vorgesehen, die optimale Bedingungen sowohl bei Sprint- wie auch den Mittel- und Langstrecken bieten sollen. Weiter ist eine unterirdische Aufwärmhalle geplant. Die Zahl der zunächst vorgesehenen 350 Tiefgaragen-Stellplätze wird auf insgesamt 951 aufgestockt. Dies soll laut Klemann auch zu einer "optimalen Vermarktung" der Logen beitragen.

Nach dem Abschluss der Sanierung wird das Stadion 76 000 Sitzplätze haben. Für Bundesligaspiele soll es die Möglichkeit geben, mehrere Blöcke in der Fankurve so auszugestalten, dass auch zusätzliche Stehplätze möglich sind. Damit könnte die Kapazität auf 82 000 Plätze erhöht werden. Dies geht jedoch nicht bei internationalen Fußball-Begegnungen, da dort Sitzplätze vorgeschrieben sind.

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