Der Tagesspiegel-Adventskalender : Um die fünfte Tür "kommste nicht drumrum"

Bis zum 24. Dezember öffnen wir täglich Berliner Türen - und berichten, was sich dahinter befindet. Nummer fünf überrascht den Berliner nicht.

Tür Nummer fünf ist am Gleisdreieck zu finden.
Tür Nummer fünf ist am Gleisdreieck zu finden.Foto: Carsten Werner

Unterm Pflaster soll ja hier und da Strand zu finden sein. Der Gleisdreieckpark hat sogar einen eigenen kleinen, an der Kante zwischen West- und Ostpark. Wie ja überhaupt einiges geht in diesem trubeligen Grünstück zwischen Kreuzberg, Tiergarten und Schöneberg – hin und her und quer und drunter und auch drüber: Bahnstrecken, Fahrradfernwege, Sportplätze und immer mehr Wohnungen mit Blick ins Freizeitgeschehen rücken näher. Nachts kann man auch Füchse treffen. Mitten auf dem Spielplatz unterm maroden Gleisdreieckbahnhofsgleis steht ein Käfig.

Darin: Eine Tür. Dahinter: Gefahr! Keine Tiere, keine Grünanlagen-Randalos, auch kein Hantel- oder Bobbycar-Depot – bloß Stufen in den Untergrund. Dort dann wieder: Bahnanlagen. Kommste nicht drumrum in der Berliner Natur.

Berlin als Adventskalender: Wo führt eigentlich diese kleine schwarze Tür unterhalb des Humboldt Forums hin? Unscheinbar liegt sie im alten Mauerwerk direkt über der Wasseroberfläche am Spreekanal, über ihr wächst gerade der Neubau des Berliner Schlosses in die Höhe. Was sich hinter diesem Eingang verbirgt, erzählen wir an einem der kommenden 24 Tage, wie auch die Geschichten hinter 23 anderen Berliner Türen. In diesem Sinne laden wir Sie zu einer Entdeckungsreise durch Berlin ein und wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit. Tür Nummer eins führte bereits nach Schöneberg, die zweite erzählt von alten Zeiten, die dritte vom Untergrund und die vierte ist ein geheimer Übergabeort.

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