Berlin : Der Tagesspiegel

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Bloß gut, dass Lioba Kaszemeik einen Platz auf dem Sattelschlepper hat. Die Erwachsenen haben eine Plane gespannt, sodass die 11-Jährige und ihre Freundinnen beinahe im Trockenen ihre Flamenco-Tänze vorführen können. Nur manchmal kommt einer der Erwachsenen vorbei, um mit einem Besenstiel die Plane anzuheben. Dann platscht das gestaute Wasser zwischen die tanzenden Kinder, die vor Vergnügen schreien. Die Stimmung ist gut, sagt Lioba. Sie kommt aus Kreuzberg und ist zum dritten Mal mit ihrer Flamenco-Schule, der größten für Kinder in Deutschland, dabei. „Laura La Risa Ninas y Glores“ heißt diese. Lioba tanzt seit siebeneinhalb Jahren Flamenco, „ein Hobby, das ich dann zum Beruf mache, wenn ich mal schlechte Noten bekommen sollte“, sagt sie.

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