Berlin : Der Tagesspiegel

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KURZ NOTIERT

Warnstreik bei der Bank

Im Tarifkonflikt des Bankgewerbes wird es heute einen ersten Warnstreik geben. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten der Berliner Bank auf, am Vormittag für eine Stunde die Arbeit niederzulegen. Am Hotel Steigenberger in Charlottenburg ist eine Protestkundgebung geplant. In Berlin gibt es in der Branche rund 30 000 Beschäftigte. In der nächsten Woche werden sich nach Gewerkschafts-Angaben die Beschäftigten in den 20 Berliner Betrieben des Bankgewerbes an der Urabstimmung beteiligen, die bundesweit in dieser Woche angelaufen war. Während Verdi für die Bankbeschäftigten Gehaltserhöhungen von 6,5 Prozent fordert, haben die Bankarbeitgeber bisher 3,1 Prozent geboten. ddp

Bilder vom Frieden

„Son-Goku rettet immer die Welt und kämpft für den Frieden“, meint der zwölfjährige Marcel. Deswegen habe er den Zeichentrick-Helden als Motiv seines Bildes ausgewählt. „Coexistence“, friedliches Zusammenleben, lautete das Thema in Anlehnung an die gleichnamige Ausstellung. Rund 250 Berliner Grundschüler waren am gestrigen Donnerstag zum Reichstag gekommen, wo sie, zusammen mit Studenten der Universität der Künste, die 36 auf dem Platz der Republik gezeigten Plakate internationaler Künstler interpretierten, um anschließend eigene Bilder zu malen. che

FDP gegen Mitbestimmung

Die FDP hat sich für eine Reduzierung der Rechte der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ausgesprochen. „Es ist inakzeptabel, dass das Berliner Personalvertretungsgesetz betriebsbedingte Kündigungen faktisch unmöglich macht“, erklärte FDP-Fraktionschef Martin Lindner am Donnerstag. Das Gesetz müsse vom Senat modernisiert werden. Die Personalräte hätten zu viele Mitbestimmungsrechte, von denen eine Reihe in Mitwirkungsrechte umgewandelt werden sollte. Weite Teile des Personalvertretungsgesetzes seien verfassungswidrig, weil sie gegen das Demokratieprinzip verstießen. dpa

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