Berlin : Der Tagesspiegel

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Gleisdreieck-Vertrag kritisiert

Kreuzberg. Die Einigung zwischen Senat und der Bahn AG zur Bebauung des Gleisdreiecks bezeichneten gestern mehrere Bürgerinitiativen als „Misserfolg für die Bevölkerung in den Innenstadtbezirken“. Sprecherin Marlies Funk von der AG Gleisdreieck verwies darauf, dass entgegen dem gültigen Flächennutzungsplan der Rahmenvertrag die Parkfläche von rund 35 auf etwa 20 Hektar reduziert. Nach einem TU-Rechtsgutachten könnten die Bezirke auf ehemaligen Bahnflächen eigene Planungen verfolgen. So könne die Immobiliengesellschaft der Bahn AG, die Vivico, als „normaler privater Investor“ behandelt werden. Dieser Konflikt spielt auch bei den Flächen rund um die Warschauer Brücke, am Stuttgarter Platz und in Lichterfelde-Süd eine Rolle.chv

Offene Tür im ARD-Studio

Mitte. Einmal den ARD-Journalisten bei der Arbeit zugucken: Dies ist am morgigen Sonntag von 10 bis 18 Uhr im ARD-Hauptstadtstudio in der Wilhelmstraße 67a möglich. Zudem werden den Gästen Gesprächsrunden mit Thomas Roth, Jens Riewa und Ellen Arnhold geboten. Eintritt frei. tabu

Bezirk will Geld für Kreisel

Steglitz-Zehlendorf. Was wird aus Berlins größtem Verwaltungsgebäude, dem asbestverseuchten Steglitzer Kreisel? Mit einer Petition im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses schlägt Steglitz-Zehlendorfs Bürgermeister Herbert Weber (CDU) Alarm: „Wird mit der bisherigen Methode der punktuellen Sanierung akut dringlicher Asbestkontamination fortgefahren, entsteht eine Situation, die der Bezirk alleine finanziell nicht mehr bewältigen kann“, heißt es in dem Papier, über das am Mittwoch im Hauptausschuss diskutiert werden soll. Werde der 118 Meter hohe Wolkenkratzer mittelfristig nicht komplett saniert, sei „die Aufgabe des Gebäudes“ die einzige Alternative. tha

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