Berlin : Der Tagesspiegel

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KURZ NOTIERT

Mahnmalbau im Zeitplan

Anders als am Sonntag gemeldet verschiebt sich der Baubeginn des Holocaust-Mahnmals nicht zum nächsten Frühjahr. Wie geplant sollen im September die Grabungsarbeiten beginnen. Dies bestätigten die Sprecherinnen der Bauverwaltung und der Mahnmals-Stiftung. Die Einweihung soll Mitte 2004 stattfinden. Über die Sicherheitsvorrichtungen wird in den kommenden Monaten entschieden. So soll im Oktober über ein Sicherheitskonzept des Landeskriminalamtes diskutiert werden. Tsp

Polizei arbeitet mit Privaten

Auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschäftigte sich der Innenausschuss mit der vereinbarten Sicherheitskooperation zwischen Berliner Polizei und privaten Sicherheitsdiensten. Einen entsprechenden Vertrag hatte die Polizei Anfang März mit dem „Arbeitskreis Unternehmenssicherheit“ (AKUS) bei der Industrie- und Handelskammer abgeschlossen. Diese Zusammenarbeit mit den Privaten, die auch bei der Fahndung beteiligt sein sollen, ist umstritten. Insbesondere die oppositionelle CDU kritisierte den Plan heftig. Angesichts der Auflösung des „Freiwilligen Polizeidienstes“ sei „dieser Schritt nicht nachvollziehbar". OD

Grüner Bäder-Protest

Die Bündnisgrünen im Abgeordnetenhaus protestierten am Montag gegen die erhöhten Eintrittspreise bei den Bädern. Am Nachmittag gaben sie 500 Eintrittskarten im Kreuzberger Prinzenbad demonstrativ zu den alten Preisen von drei statt vier und von zwei statt 2,50 Euro ab. Die sportpolitische Sprecherin der Grünen, Felicitas Kubala, kritisierte die „katastrophale und fantasielose Bäderpolitik“ des Senats und bezeichnete die Preiserhöhungen als „unsozial“. oew

Ideenpreis „USable“ verliehen

Die Körber-Stiftung hat gestern 54 vorbildliche Ideen, Projekte und erstmals auch journalistische Texte zum Thema Bürgerengagement mit insgesamt 150 000 Euro ausgezeichnet. Bei dem Wettbewerb „USable“ werden soziale Projekte prämiert, deren Grundidee aus den USA stammt und die erfolgreich in unser Land importiert wurden. Nach Berlin gingen diesmal vorrangig Textpreise, darunter einer an die Tagesspiegel-Autorin Silke Becker. Festredner Hans-Ulrich Klose erinnerte sich an sein Schuljahr in den USA 1954 und lobte das Land als Muster für ausgeprägten Bürgersinn. fk

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