Berlin : Der Tagesspiegel

NAME

KURZNACHRICHTEN

IG BAU setzt Streik aus

Auf den Berliner Baustellen wird von diesem Mittwoch an wieder normal gearbeitet. Nach der Tarif-Einigung mit den Arbeitgebern am Dienstagmorgen kündigte die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) an, den Streik auch in der Hauptstadt auszusetzen. Trotz des Kompromisses ruhte zunächst aber auf mehr als 20 Baustellen weiterhin die Arbeit. Der Berliner IG-BAU-Geschäftsführer Rainer Knerler begründete dies damit, dass die Bauarbeiter zunächst über den Abschluss informiert werden müssten. Außerdem fehle vielerorts noch das erforderliche Material. dpa

Universal-Umzug komplett

Der weltgrößte Musikkonzern Universal Music lenkt sein Deutschland-Geschäft vom kommenden Monat an endgültig von Berlin aus. Ab 1. Juli bezieht Universal Music die neue Deutschland-Zentrale in Berlin. Etwa 500 Mitarbeiter werden nach dem Umzug aus Hamburg nach Berlin in dem neuen Haus an der Oberbaumbrücke arbeiten. Der neue Firmensitz ist ein achtgeschossiges ehemaliges Kühlhaus direkt an der Spree. Erstmals werden die in Hamburg auf drei Standorte verteilten Unternehmensbereiche sowie die sechs großen Plattenlabels der Universal Group unter einem Dach arbeiten. dpa

PDS-Basis wird geladen

Die Sparmaßnahmen des rot-roten Berliner Senats sorgen auch in den Reihen der Regierungspartei PDS für Unmut. Damit die Basis Dampf ablassen kann, lädt der Landesvorstand für Samstag zu einer öffentlichen Landeskonferenz ein. Sie steht unter dem Motto „Möglichkeiten und Grenzen der PDS in der Regierungsverantwortung“. Im ehemaligen DDR-Staatsratsgebäude am Schlossplatz will die Führung die politische Linie erläutern. Beschlüsse sollen nicht gefasst werden, sagte Parteisprecher Axel Hildebrandt. Als Gast wird die PDS-Bundesvorsitzende Gabi Zimmer erwartet. ddp

Jugendring: keine Klage

Der Landesjugendring Berlin e.V. hat eine Klage vor dem Verwaltungsgericht um mehr Finanzen für die Kinder- und Jugendarbeit zurückgenommen. Grund für die Rücknahme sei das Risiko bei den Prozesskosten gewesen. Nach Ansicht des Jugendringes fehlte dieser Betrag an der gesetzlich vorgeschriebenen Gesamtsumme für Jugendarbeit. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte im Mai 1995 festgelegt, dass der Anteil der Jugendarbeit am Gesamtjugendhilfeetat der Stadt mindestens zehn Prozent betragen muss. Mit weniger als 100 Millionen Euro pro Jahr erreichten diese Aufwendungen allerding nur knapp 7,5 Prozent, kritisierte der Landesjugendring. Der Landesjugendring ist ein Zusammenschluss von 33 Verbänden und freien Trägern, die sich um Jugendarbeit kümmern. dpa

CDU: Rot-Rot konzeptionslos

Die CDU-Fraktion hat dem SPD-PDS-Senat Konzeptionslosigkeit bei der Wirtschaftsförderung vorgeworfen. Wirtschaftssenator Gysi (PDS) sei bis heute das Konzept für die zentrale Anlaufstelle für Investoren (One-Stop-Agency) schuldig geblieben, kritisierte der CDU-Abgeordnete Peter Rzepka. Die Agentur sei im Koalitionsvertrag als zentrales Anliegen genannt worden. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben