Berlin : Der Tagesspiegel

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LESERBRIEFE DES TAGES

Der Tagesspiegel berichtet, und die Leser antworten: Jeden Tag erreichen uns Briefe zu aktuellen Berliner Themen – mit Zustimmung, mit Kritik, mit Anregungen oder anderen Sichtweisen. An dieser Stelle deshalb der Leserbrief des Tages: so aktuell und schnell wie die Berichterstattung.

Ihre Zuschriften richten Sie bitte an: Verlag Der Tagesspiegel, Demokratisches Forum, 10876 Berlin. Sie können Ihren Leserbrief auch faxen: 030 26009 - 332. Per E-mail erreichen Sie uns unter leserbriefe@ tagesspiegel.de.

Gefährlicher Radweg

Betreff: Radler auf den Radweg!, 2. Juli

Unbelehrbare Autofahrer, die Radfahrer nicht als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, sondern als „Verkehrshindernis" ansehen, sollten per Gesetz zu einigen Stunden Verkehrsunterricht verdonnert werden. Leider gehörten auf diese Bänke auch Beamte, die sich „aus Geldmangel" weigern, der Gesetzeslage zu folgen, wie auch einige Polizisten. Völlig daneben ist es jedoch, den Anwalt Volkmann anzugreifen. Er hat die neuen Verkehrsgesetze nicht geschaffen, sondern sorgt dafür, dass das Recht verwirklicht wird. Dafür gebührt ihm Dank! Wolfgang Rietig, Berlin-Schöneberg

Betreff: Radler auf den Radweg!

Der Leser behauptet, Radwege seien gebaut worden, um die „Sicherheit der Radler zu gewährleisten". Ihm ist offenbar unbekannt, dass die Gefahr eines Unfalls auf dem Radweg bis zu zehn Mal höher ist als auf der Fahrbahn. Das sagen nicht nur alle Verkehrswissenschaftler, sondern auch der Berliner Polizeipräsident. Der Leser stört sich daran, dass Radfahrer „mit großzügigem Abstand zum Bordstein" unterwegs seien. Er weiß offenbar nicht, dass in Gerichtsverhandlungen regelmäßig ein Seitenabstand des Radlers zum Fahrbahnrand von mindestens einem Meter verlangt wird und ein Radfahrer ansonsten eine Mitschuld (z.B. bei einer sich öffnenden Autotür) zugesprochen bekommt. Benedikt Hotze, Berlin-Zehlendorf

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