Berlin : Der Tagesspiegel

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Zimmer frei. Kurz vor Beginn der Love Parade sind noch Betten in allen Preislagen in vielen Hotels und Pensionen zu haben. Die Berlin-Tourismus-Marketing (BTM) GmbH verzeichnet eine wesentlich geringere Nachfrage im Vergleich zum letzten Jahr. Und 2001 klagten BTM und die Veranstalter darüber, dass weniger Raver kamen, weil es ein monatelanges Hin und Her um den Termin gab und aufgrund dessen weniger Besucher zur Love Parade in die Stadt kamen. BTM-Chef Hanns Peter Nerger erwartet jedoch, dass Touristen aus dem Umkreis von 175 Kilometern sich spontan entschließen, zur Love Parade zu kommen.

Sitze frei. Auch die Bahn registriert eine zurückhaltende Nachfrage für ihre Sonderzüge, die sie am Love-Wochenende einsetzt. Fahrkarten gibt es noch reichlich.

Techno-frei. Das 90 Grad, nicht eben als Hort der Techno-Szene bekannt, will auch am Love-Wochenende nicht auf der Welle schwimmen: lieber hippe Dance-Musik statt Techno-Beats. Seit der zweiten Love Parade ist der Club, der sich neuerdings als Plattform für Parteipartys gefällt, nicht mehr präsent. Die Love Parade ist für die Macher des Clubs ein „Karneval der Plateausohlenträger“. Und das ist, igittigitt, gar nicht schick genug fürs 90 Grad.

Hitzefrei. In Anbetracht der zu erwartenden Hitze am Sonnabend würden sich das die Sanitäter sicher wünschen. Stattdessen bereiten sich die mehr als tausend Kräfte des Malteser Hilfsdienstes auf den größten Einsatz der Organisation weltweit vor. oew

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