Berlin : Der Tagesspiegel

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Noch ist sie begehbar, die Tunnelröhre für die unterirdischen Druckrohrleitungen, die Abwasser aus dem Osten der Stadt nach Süden, ins Klärwerk Wassmannsdorf, bringen sollen. Rund 15 Kilometer Luftlinie sind das. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, der SPD-Bundestagsabgeordnete Siegfried Scheffler und Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe spazierten kürzlich vom Einstiegsschacht an der Griechischen Allee in Oberschöneweide zum 1500 Meter entfernten Schacht am Sterndamm in Johannisthal. Dabei unterquerten sie die Spree. Das ging bequem, denn die Tunnelröhre besitzt einen Durchmesser von drei Meter, sie liegt in einer Tiefe von etwa 30 Meter unter dem Gelände. In diese Röhre werden zwei Leitungen (Durchmesser jeweils 1,2 Meter) gelegt und anschließend wird alles mit herkömmlichem Wasser geflutet – das schützt den Rohrstahl vor Korrosion. Zum Jahresende wird das Klärwerk Falkenberg geschlossen, das Werk in Wassmannsdorf übernimmt drei Viertel der Frachten, der Rest geht nach Schönerlinde. gih / Foto: Ralf Drescher

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