Berlin : Der Umzug des Bundestages nach Berlin binnen vier Wochen lief fast perfekt

Nach vier Wochen ist es geschafft: Der Bundestag hat seinen Umzug nach Berlin am Sonnabend planmäßig beendet. Pünktlich um 5.01 Uhr kam am Morgen auf dem Lehrter Güterbahnhof in der Nähe des neuen Parlaments- und Regierungsviertels der letzte Zug mit Umzugsgut an. Damit können nun in der Hauptstadt die 669 Abgeordneten und über 3000 Mitarbeiter aus den Fraktionen und der Verwaltung ihre Arbeit aufnehmen. Die erste Parlamentssitzung wird am 6. September im Reichstag stattfinden. 1 200 Verwaltungsangestellte des Parlaments bleiben vorerst noch in Bonn. Sie ziehen erst nach Berlin, wenn die Neubauten für das Parlament ab Herbst 2000 fertig sind. Dagegen läuft der Umzug der Regierung in den nächsten Wochen weiter.

Nachdem am vergangenen Montag das Justizministerium in Berlin begrüßt wurde, kommt in der kommenden Woche Gesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) mit ihren Mitarbeitern an die Spree. Ende August will Bundeskanzler Gerhard Schröder die erste Sitzung des Bundeskabinetts nach dem Umzug leiten.

Der Organisator des Bundestagsumzugs, Roger Cloes, sagte, das Konzept für den sogenannten Jahrhundert-Umzug sei voll aufgegangen. "Die Zeitspitzen sind stets eingehalten worden."

Alle Beteiligten - von der Bundestagsverwaltung, über die Baubehörden, die Berliner Stellen und die Spediteure - hätten an einem Strang gezogen. Es sei zum Teil aber auch "Knochenarbeit" gewesen.

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