DER AUTOR : Peter de Mendelssohn: Zeitungen im Kopf

Er kam 1908 in München als Sohn eines Goldschmieds zur Welt und strebte ab 1926 in Berlin eine Karriere als Journalist und Schriftsteller an. Als Redakteur des „Berliner Tageblatts“ erlebte er das „Berliner Jahrzehnt“ mit, veröffentlichte seinen ersten Roman 1930 und emigrierte 1933 über Wien und Paris nach London. 1945 kehrte Mendelssohn als britischer Offizier nach Deutschland zurück, wo er am Aufbau einer demokratischen Presse mitwirkte. Auf ihn gehen die Gründungen von Tagesspiegel und „Welt“ zurück. Bis zu seinem Tod 1982 in München schrieb er 35 Bücher, darunter eine 1700- Seiten-Monografie über Thomas Mann und das Standardwerk „Zeitungsstadt Berlin“.

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