Berlin : DER BEZIRK MITTE

DIE ORTSTEILE

2001 entstand der Bezirk Mitte durch die Fusion der ehemaligen Bezirke Wedding, Tiergarten und Mitte. Heute gibt es sechs Ortsteile: Hansaviertel, Moabit, Tiergarten, Gesundbrunnen, Wedding, Mitte. Ende Dezember 2008 waren 323 303 Einwohner registriert, darunter 90 334 Ausländer – mit einer Quote von 27,9 Prozent berlinweit der höchste Ausländeranteil. Mitte hat eine Fläche von 3947 Hektar, Berlin eine Gesamtfläche von 89 100 Hektar.

HISTORISCHES

Berlin/Cölln und das Dorf „Weddinge“ dürften zur gleichen Zeit entstanden sein: Cölln wurde erstmals 1237 urkundlich erwähnt. Mit der Reichsgründung 1871 wurde die alte Berliner Mitte die Hauptstadt des neuen Kaiserreichs. Heutzutage verkörpert der Bezirk wie kein anderer das Zusammenwachsen der ehemals durch die Mauer getrennten Stadthälften: Die Mauer verlief quer durch den Bezirk, in dem das Regierungsviertel entstanden ist.

SOZIALSTRUKTUR

Der Bezirk hat eine Arbeitslosenquote von 16,7 Prozent (Berlin 14,4 Prozent). Das Nettoeinkommen pro Einwohner und Monat beträgt 775 Euro (Berlin 925 Euro im Durchschnitt).

BEZIRKSPOLITIK

Bei den BVV-Wahlen 2006 siegte die SPD mit 32,6 Prozent vor der CDU und den Grünen. Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) hat Vereinbarungen mit der Linken und der FDP über eine Zusammenarbeit unterzeichnet. sib

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