DER STÖR : DER STÖR

FOSSIL MIT FLOSSEN



Der Stör ist ein lebendes Fossil. Die Spuren des urtümlichen Knochenfisches ziehen sich bis zu 200 Millionen Jahre durch unsere Erdgeschichte. Drei Besonderheiten machen ihn zu einem ungewöhnlichen Fisch: Statt Gräten hat er ein Knochen- und Knorpelskelett, kann über 100 Jahre alt werden und wird in der Regel bis zu drei Meter lang. Damit ist er der größte Süßwasserfisch.

VOM FLUSS INS MEER

Störe wandern zur Eiablage vom Meer die Flüsse hinauf. Es gibt 27 Arten, alle leben auf der nördlichen Halbkugel. Störe gelten als weitgehend ausgestorben und sind streng geschützt. Der letzte Oderstör ging in den 60er Jahren ins Netz.



FISCH DES JAHRES

In unseren Breiten werden zur Wiederansiedlung Europäische und Baltische Störe ausgesetzt. Der Landesfischereiverband hat den Stör zu Brandenburgs Fisch des Jahres 2013 ausgerufen. Die Delikatesse Kaviar ist gereinigter und gesalzener Rogen von Störarten, die hauptsächlich im Schwarzen Meer, Asowschen Meer und Kaspischen Meer leben. CS/mat

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